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Do It Youself - Video Beamer Workshop Teil 1Diese Anleitung erläutert schrittweise, wie ein Video Beamer aus alten LCD Monitoren gebaut werden kann. Das ganz sollte nicht mehr als 250 € kosten, es kann aber hier und da gespart werden.Es gibt mehrere Gründe, sich einen Beamer selber zu bauen: 1. Es schont die Umwelt, da alte Hardware wiederverwertet wird. Der Beamer, den wir bauen wollen, besteht im wesentlichen aus 5 Teilen: 1. Der Reflektor: Dieser dient dazu, das von der Lampe nach hinten gestrahlte Licht ebenfalls nach vorne zu werfen. Dadurch bekommt man eine höhere Lichtausbeute und das Bild wird heller. 2. Die Lichtquelle: Als Lichtquelle eignen sich verschiedenste Lampen. Eine der besten Varianten wird später in einem extra Punkt vorgestellt. 3. Die Fresnel-Linse: Diese Linse ist bekannt aus Overheadprojektoren und besteht aus einer ca. 20 cm großen Plexiglasscheibe. Sie besteht immer aus 2 Teilen, die aber meistens zusammengeschweißt sind. In dem Schema wurde die so genannte Sandwich-Methode angewendet, bei der die beiden Linsen getrennt werden und das Display dazwischen positioniert wird. Sie erhöht das gleichmäßige Durchleuchten des Displays und verringert so dunkle Ecken und Ränder beim Bild. Um die beiden Linsen zu trennen, muss mit einer Säge der ca. 0.5 cm breite Rand abgesägt werden. [1] 4. Das Display: Als Display eignet sich im Prinzip jeder LCD-Monitor, der über eine "active Matrix" verfügt. Will man nur Texte projezieren, kann man auch andere Monitore verwenden. Auf das Display wird ebenfalls in einem späteren Abschnitt genauer eingegangen. 5. Das Objektiv: Das Objektiv besteht aus 3 Linsen und ist ebenfalls in einem Overheadprojektor enthalten. Es ermöglicht das Scharfstellen des Bildes auf der Wand. Das Objektiv muss sich genau im Brennpunkt der zweiten Fresnel-Linse befinden. Hat man all diese Teile zusammen, müssen die Abstände bestimmt werden. Bei einem DIY-Beamer kann man die Entfernung von der Wand nicht so frei bestimmen wie bei heutigen gekauften Beamern. Die Entfernung von der Wand sollte also plus/minus 1 Meter betragen. Ebenfalls wichtig ist die Bilddiagonale, die man erhalten möchte. Nützliche Berechnungstools lassen sich hier finden: [2]. Der hier verwendete Modellbeamer ist von der Rückwand bis zur Objektivspitze 70 cm lang und steht ca 280 cm von der Wand entfernt. Es schafft eine Bilddiagonale von 3 Metern, was auch manch ein gekaufter Beamer nicht schafft. Man sollte sich aber im klaren sein: Je grösser das Bild ist desto dunkler wird es auch.
Als kleine Orientierungshilfe: Bei dem Modellbeamer ergab sich ein Abstand zu der 2. Fresnel-Linse von 38 cm, also ca 600 mm insgesamt (345 mm Fixtriplet). Es ist aber zu empfehlen das Objektiv einigermaßen variabel einzubauen. So soll es möglich sein, es um mindestens 2 cm nach vorne oder hinten zu bewegen. Dann treten später keine Probleme auf, wenn der Wandabstand etwas abweicht. Bei dem Modellbeamer wurde dies mit einem Abflussrohr gelöst. Und nun ein kleines Video: Flash ist Pflicht!
[1] de.wikipedia.org/wiki/Fresnel-Linse [2] www.diybeamer.ch/portal/bildberechnung.php |
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